
Ulm wird zum Ausgangspunkt der Erneuerung der SPD Baden-Württemberg
21. Juni 2026Investitionen in Bildung, Hitzeschutz und Infrastruktur
Ulm wächst und verändert sich. Damit unsere Stadt auch künftig lebenswert bleibt, sind klare Prioritäten erforderlich: gute Bildungsbedingungen für Kinder und Jugendliche, wirksamer Schutz vor den Folgen des Klimawandels und eine städtische Infrastruktur, die zuverlässig, barrierefrei und einladend ist. Dafür setzen wir uns ein.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die verlässliche Finanzierung unserer Schulen. Mehrere Schulsanierungen mussten aus finanziellen Gründen auf die Zeit nach 2030 verschoben werden. Gleichzeitig sind laufende und geplante Schulbauprojekte noch nicht vollständig finanziert. Da die Stadt Ulm Unterstützung des Bundes für Infrastrukturprojekte erhält, wurde beantragt, 15 Millionen Euro davon auf einem „Sparbuch Bildung“ zurückzulegen. So sollen Schulbauprojekte verlässlich finanziert und weitere Verzögerungen vermieden werden.
Auch der Hitzeschutz an Ulmer Schulen und Kitas muss stärker in den Blick genommen werden. Heiße Klassenzimmer und aufgeheizte Schulhöfe belasten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie weitere Beschäftigte. Mit dem kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gewinnt das Thema zusätzlich an Bedeutung. Die SPD-Fraktion fordert deshalb ein Hitzeschutzkonzept für alle Ulmer Schulen und Kitas. Dieses Konzept sollte ausreichende Trinkmöglichkeiten, klare Handlungsempfehlungen für Hitzetage, mehr Verschattung, Begrünung und Entsiegelung sowie bessere Lüftungs- und Kühlkonzepte umfassen. Die Stadt soll besonders betroffene Schulen benennen, Fördermöglichkeiten prüfen und die Schulen eng in die Planung einbeziehen.
Dringender Handlungsbedarf besteht zudem am Ulmer Hauptbahnhof. Die SPD-Fraktion fordert deshalb einen Runden Tisch mit der Deutschen Bahn, den Entsorgungsbetrieben der Stadt Ulm und der Stadtplanung. Im Mittelpunkt stehen die häufig ausfallenden Aufzüge, die fehlenden Rolltreppen zu den Bahnsteigen sowie die mangelnde Sauberkeit auf dem Bahnhofssteg und dem Vorplatz. Auch die Unterführung wirkt kühl und wenig einladend. Gefordert werden verlässliche, barrierefreie Zugänge, häufigere Reinigungen und eine freundlichere Gestaltung, die mehr Aufenthaltsqualität bietet.
Haben Sie weitere Anliegen oder Ideen? Kommen Sie mit uns ins Gespräch! Gemeinsam gestalten wir den Ulmer Westen lebenswert und zukunftsfähig.
