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Rettungskette für Menschenrechte (Ulm)
18. Sep. 2021 um 12:00
Auszug Infobrief Dietmar Oppermann (Flüchtlingsdiakonat Prälatur Ulm):
Am Samstag, 18.09.2021 rufen wir alle Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung dazu auf, in die Stadt Ulm zu kommen und in der Zeit zwischen 12 Uhr und 12:30 Uhr eine Menschenkette von der Wengenkirche über Hirschstraße, Münsterplatz, Marktplatz, Herdbrücke bis nach Neu-Ulm Richtung Petrusplatz zu bilden. Dies ist ein Teil einer ideellen Menschenkette von der Nordsee durch Deutschland, Österreich und Italien bis zum Mittelmeer. Diese Kette führt unter anderem durch Ulm und Neu-Ulm und es ist auch ein besonderes Symbol, hier in Ulm und Neu-Ulm die Donau als Grenzfluss Europas zu überbrücken, um für Menschenrechte zu einzustehen. Zentraler Treffpunkt für alle Teilnehmenden ist der Hans- und Sophie-Scholl-Platz in der Ulmer Mitte. Von dort aus sollen um 11:45 Uhr Teilnehmende mit Ordnern sich in die beiden Richtungen Wengenkirche bzw. Petruskirche bewegen, um zwischen 12:00 Und 12:30 Uhr eine „Rettungskette für Menschenrechte“ zu bilden. Damit der Corona-Abstand gewährt wird, sollen zwischen den Menschen Plakate, Transparente, Pace-Fahnen, Rettungsringe, Rettungswesten, Rettungsleinen, Schlauchboote, Kleidungsstücke oder dergleichen gehalten werden, um auf die Situation der Flüchtlinge im Mittelmeer und an den Grenzen Europas aufmerksam zu machen, die immer noch katastrophal ist. Ab 12:30 Uhr löst sich die Kette auf und 12:45 Uhr wird auf dem Hans- und Sophie-Scholl-Platz eine Kundgebung stattfinden, gemischt mit Livemusik. Wer Reden hält und wer Musik macht, steht im Moment (Mitte August) noch nicht fest. Angefragt sind wichtige Personen der Stadt Ulm (die sich am 17.07.2019 zum sicheren Hafen erklärt hat), Menschen mit Fluchtgeschichte über das Mittelmeer sowie als Musiker Menschen mit internationaler Geschichte.
